Vulkanfotos vom Ätna auf Sizilien



Ich fühle mich in der Natur so wohl wie viele andere zuhause auf der Couch vor dem Fernseher. Was ich damit sagen will? Während viele Menschen gerne Abends auf der Couch sitzen und sich beim fernsehschauen entspannen so finde ich die absolute Entspannung im Freien, im Wald, in einer schönen Landschaft. Diese Eigenschaft ist bereits ein klares Indiz dafür in welchem Segment mein Schwerpunkt in der Fotografie angesiedelt ist. Die Natur hat es mir am meisten angetan, speziell die Makrofotografie die uns Details aus einer Welt offenbart die wir mit bloßem Auge häufig nicht mal sehen können. Genau in diesem Segment fühle ich mich am wohlsten.

Die Natur ist für mich das Maß aller Dinge, Sie ist wundervoll und steckt voller Motive, wenn man sich einen Augenblick die Zeit nimmt und mit offenem Auge auf Details achtet. Um ein schönes Motiv zu finden muss man meistens nicht mehr als ein wenig Aufmerksamkeit investieren. Belohnt wird man fast immer, egal wo, zumindest ist das bei mir der Fall. Ich liebe unsere Natur und sie beschenkt mich immer wieder mit faszinierenden Momenten die mich begeistern. Sicher werden viele meine Leidenschaft nicht teilen denn ich liebe Insekten, viele Menschen fürchten sich oder ekeln sich sogar vor Spinnen, Fliegen und Käfern. Ich hingegen sehe nur ihre Schönheit, die perfekten Proportionen, die umwerfenden Farben, die verblüffenden Eigenschaften, den evolutiven Prozess der sie seit Millionen von Jahren auf diesem Planeten leben lässt. Kurz gesagt, mich begeistern Insekten oftmals mehr als so mancher Mensch. Das war schon so als ich noch ein Kind war, mit 7 Jahren hatte ich mein erstes Mikroskop und entdeckte eine unsichtbare Welt. Diese Begeisterung die sich kostenlos selbst in einem Tropfen Wasser aus einem See gewinnen lies, machten mich zu einem Naturliebhaber der bis heute in höchstem Maße von ihr schwärmen kann, auch wenn viele mich niemals verstehen werden. 


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